Bauliche Entwicklung ist Impuls für das Handwerk

Handwerk kann von kommunaler Entwicklung profitieren.

Neue Häuser, neue Benschen, neue Fachkräfte: Kreishandwerksmeister Martin Bauermeister sieht eine doppelte Chance in neuen Baugebieten und innerer Verdichtung.

   

von Erik Beyen
Bahrdorf. Die kleine Gemeinde Bahrdorf wächst. Das klingt für das Handwerk im Landkreis Helmstedt zunächst nicht nach einer Meldung. Und doch ist sie das. Zumindest sieht der Kreishandwerksmeister Martin Bauermeister das so. Er war zu Gast, als die ersten Bagger für das neue Baugebiet Bäckerweg Ost in Bahrdorf anrollten und mit den Erschließungsarbeiten begonnen. Erster Spatenstich, das ist immer ein Ereignis, zumal mit 34 Grundstücken in einem ersten Bauabschnitt und weiteren neun im zweiten für Bahrdorf schon eine ordentliche Größe hat.

Wo bauliches Wachstum stattfindet, dort entwickeln sich Synergien und Chancen für das Handwerk. So sieht das Bauermeister. Die Impulse liegen seiner Meinung nach auf der Hand: „Das Handwerk profitiert doch zweifach: Es gibt mitunter zu tun, und, was fast noch wichtiger ist: Unter Umständen kommen mit den neuen Bürgern auch Fachkräfte in den Ort. Auch das sehe ich als Chance für das Handwerk.“

In Deutschland fehlten 2021 statistisch etwa 65000 Fachkräfte im Handwerk, avo 55000 Gesellinnen und Gesellen.

Zu den Bildern: Martin Bauermeister an den Plänen für das neue Baugebiet Bäckerweg Ost in Bahrdof (links). Die Arbeiten für die Erschließung des Baugebietes laufen. Dafür wurde ein regionales Unternehmen beauftragt. Auch das ist ein wichtiges Signal an die Betriebe der Region. Fotos: Erik Beyen / Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg.

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